Ölpreise fallen nach Iran-Signalen

Die Ölpreise sind am Freitag gefallen, nachdem sich die Gespräche zwischen den USA und Iran fortsetzen sollen. Damit baut der Markt einen Teil der zuletzt eingepreisten Risikoprämie wieder ab. Nach den Mehrmonatshochs dominierten zudem Gewinnmitnahmen. In der Folge geben auch die Heizölpreise im Inland bis zu 0,8 Cent je Liter nach.

Die Ölpreise sind zum Wochenschluss unter Druck geraten. Auslöser waren Signale aus Washington und Teheran, wonach die Gespräche über das iranische Atomprogramm fortgesetzt werden sollen. Das nahm dem Markt einen Teil der Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten, die die Preise zuvor bis auf Mehrmonatshochs getrieben hatte.

Zugleich nutzten viele Händler das hohe Preisniveau für Gewinnmitnahmen. In den Tagen zuvor hatte sich die Nordseesorte Brent und die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) deutlich verteuert, gestützt durch geopolitische Risiken, kältebedingte Produktionsausfälle in den USA und eine nur langsame Rückkehr der Förderung am kasachischen Tengiz-Ölfeld. Neue belastende Nachrichten kamen am Freitag jedoch nicht hinzu.

Zusätzlichen Druck brachte der stärkere Euro. Die Gemeinschaftswährung legte gegenüber dem US-Dollar zu, was die in US-Dollar gehandelten Ölpreise weiter belastete. Auch die Aussicht, dass ein erneuter US-Regierungsshutdown vorerst vermieden werden kann, sorgte für etwas mehr Ruhe an den Finanzmärkten.

Die Abwärtsbewegung kommt zum Wochenstart klar im Heizölmarkt an. Nach der schwächeren Gasölentwicklung und der Wechselkursbewegung ergibt sich gegenüber Freitag ein Minus von rund 0,8 Cent je Liter. Damit fällt der bundesweite durchschnittliche Heizölpreis in Deutschland auf ca. 93 Cent je Liter. Regional zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Während Heizöl in Mitteldeutschland noch ca. 95 Cent je Liter kostet, ist der flüssige Brennstoff mit 88 - 91 Cent je Liter im Westen und Teilen des Südens deutlich günstiger.

In Österreich fallen die Preise ebenfalls, allerdings weniger stark. Die Ausschläge bleiben kleiner, der Markt bewegt sich enger, folgt aber der internationalen Vorgabe nach unten. Im bundesweiten Durchschnitt bleibt Heizöl auf dem Preisniveau von 1,08 Euro pro Liter. In der Schweiz sinken die Heizölpreise ebenfalls. Kartonweise können diese etwa 0,5 Rappen je Liter abwerfen und notieren am Morgen bei 94,6 Rappen je Liter.

HeizOel24-Tipp: Die Abwärtsbewegung bei den Heizölpreisen lässt nun wieder mehr Spekulationsraum zu. Hier lohnt sich, ein Preisalarm zu setzen. Sie legen den Preis fest, zu dem Sie kaufen möchten, und werden automatisch informiert, sobald Ihr Wunschwert erreicht wird. HeizOel24

Börsendaten:
  Montag 09.02.2026 - 11:02 Uhr Schluss Vortag 08.02.2026 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
67,39 $
pro Barrel
68,10 $
pro Barrel
-1,04%
Gasöl 682,00 $
pro Tonne
694,75 $
pro Tonne
-1,84%
Euro/Dollar 1,1862 $ 1,1813 $ +0,41%
(etwas fester)
USD/CHF 0,7719 CHF 0,7755 CHF -0,46%
(etwas schwächer)
Deutschland 93,26 € 94,24 € -1,04%
Österreich 108,52 € 108,60 € -0,08%
Schweiz 93,78 CHF 0,00 CHF 0,00%
4-Wochen-Prognose
Rohöl leicht fallend
Heizöl leicht fallend
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