Börsen kurz vor Panik: Corona lässt Öl und Aktien erneut einbrechen

Nachdem bereits am Freitag Abgabedruck aufkam, brechen die Börsen am Montagvormittag förmlich ein. Besonders hart trifft es den Aktienmarkt, aber auch am Ölmarkt herrscht neuerlich Ausverkaufsstimmung und die Tiefstände aus dem Januar geraten ins Visier. Die Gasölpreise (Börsenwert für Heizöl und Diesel) sind zurück unter 500 Dollar je Tonne und die Heizölpreise fallen um durchschnittlich 1,2 Cent bzw. Rappen je Liter. Für den Nachmittag sind weitere Abschläge zu erwarten. Grund für die rasant fallenden Kurse ist ein alter Bekannter.

Corona ist zurück – und das im ganz großen Stil! Neue Fälle in Italien und mutmaßlich eine hohe Dunkelziffer an Infektionen im Iran schüren die Sorge vor einer unkontrollierten weltweiten Ausbreitung des Virus. Gleichzeitig wird auch China von einer sprunghaft steigenden Zahl an Toten berichtet. Nachdem die Börsen das Thema zur Monatsmitte schon abgehakt hatten ist die Verunsicherung nun umso größer. Durch Reisebeschränkungen, Produktionsausfälle und abreißenden Lieferketten wachsen zudem die realwirtschaftlichen Schäden immer schneller. Der Ölverbrauch geht zurück und im fragilen Marktgleichgewicht droht kurzfristig ein Überangebot, dass die Preise auf Monat hinaus in den Keller drücken kann. Solange nicht klar ist, wann der Höhepunkt der Virusinfektionen erreicht ist bleiben Prognosen für den Ölpreis äußerst spekulativ.

Mit Blick auf den heimischen Heizölmarkt zeigt sich die Verbraucherschaft vorerst noch zurückhalten. Während die Zahl der Marktbeobachter neuerlich steil ansteigt, wird mit Käufen häufig noch abgewartet. In der Tat scheint diese Strategie nicht die schlechteste zu sein, denn zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wie weit die Kurse an den Börsen fallen. Auffällig ist seit Wochen, dass aufgrund der niedrigen Preise überwiegend Vorratskäufe getätigt werden. Kunden, die im Jahresverlauf Bedarf haben, ziehen Käufe vor. Kurzfristige Bedarfskäufe sind kaum zu beobachten. Der Winter war außergewöhnlich mild und neigt sich bereits dem Ende zu, dies sorgt für eine verlängerte Reichweite der kundenseitigen Ölvorräte. Zudem gibt es auffällig wenige Ratenkäufe und Expressbestellungen im Markt. ok

HeizOel24-Tipp: Der Preis ist heiß! Das Corona-Virus rückt nun überraschen doch noch einmal das alte Heizölpreistief aus dem Januar in Reichweite Kunden mit Heizölbedarf sollten den Markt engmaschig und mehrmals am Tag beobachten, um den „perfekten“ Kauftag auszumachen. HeizOel24. 24.02.2020

Börsendaten:
  Montag 24.02.2020 - 10:57 Uhr Schluss Vortag 23.02.2020 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
56,29 $
pro Barrel
58,36 $
pro Barrel
-3,55%
Gasöl 495,00 $
pro Tonne
512,00 $
pro Tonne
-3,32%
Euro/Dollar 1,0819 $ 1,0828 $ -0,08%
(konstant)
USD/CHF 0,9805 CHF 0,9793 CHF +0,12%
(konstant)
Deutschland 57,94 € 59,01 € -1,81%
Österreich 68,67 € 69,75 € -1,55%
Schweiz 79,27 CHF 80,24 CHF -1,21%
4-Wochen-Prognose
Rohöl fallend
Heizöl fallend
alle Angaben ohne Gewähr

Sie haben Fragen zu unserem Service oder benötigen Heizöl?

Rufen Sie uns einfach an unter

036925-61433

Kontaktformular